
Am 15.12. fand im DRK-Zentrum Osdorf ein kleine Weihnachtsfeier für alle Integrationsklassen des IBH statt, die von Ewa Jaeckel vom Jugendmigrationsdienst EvaMigra organisiert und gestaltet wurde.
Die weihnachtliche Dekoration und das leckere Frühstückbuffet, das vom Verein Schuko Hamburg e.V. mit dem Projekt MATS - Monitoring, Advertising, Training, Service zusammengestellt und geliefert wurde, stimmten alle TeilnehmerInnen und Lehrkräfte auf Weihnachten ein.
Die wunderschönen Bilder des Films „Chocolat“ verzauberten einerseits, machten aber andererseits auch deutlich, auf welche Widerstände man als „Zuwanderer“ in einem kleinen Dorf anfangs stoßen kann. Die vielfältigen neuen Eindrücke der IntegrationskursteilnehmerInnen wurden dann am nächsten Tag in den Unterricht mit einbezogen und es kamen viele interessante Gespräche über Weihnachtstraditionen in den verschiedenen Ländern zustande.
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| Weihnachtsfeier für Integrationskurse in Osdorf Vorn: Ewa Jaeckel vom Jugendmigrationsdienst EvaMigra | |
Unter dem Motto „Stimmt der Integrations-Kurs“ fand am 07.11. 2008 die 3. Jahrestagung der Initiative Pro Integration in Stuttgart statt. Ca. 180 fachkundige TeilnehmerInnen, die mit der Planung und Durchführung von Integrationssprachkursen zu tun haben (u.a. VertreterInnen von verschiedenen Institutionen und Sprachkursträgern sowie Lehrkräfte und KursteilnehmerInnen) diskutierten mit den Bundestagabgeordneten Ute Kumpf (SPD) und Sybille Laurischk (FDP) sowie mit Erwin Schindler als Vertreter vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)über die aktuelle Bilanz und Perspektiven der Integrationskurspolitik. Die Podiumsdiskussion wurde von Amadeus Hempel, Geschäftsführer des Vereins Interkulturelle Bildung Hamburg e.V. (IBH), moderiert.
Nach der Begrüßung und Einführung durch Simone Henke, Geschäftsführerin von henke schulungen in Stuttgart sprach der Integrationsbeauftragte, Gari Pavkovic, ein Grußwort. Er forderte u.a. eine verstärkte berufliche Eingliederung nach dem Besuch der Integrationskurse und eine adäquate Bezahlung der Lehrkräfte.
In der daran anschließenden Präsentation von Herrn Erwin Schindler vom BAMF stellte dieser die wichtigsten Neuerungen bei den Integrationskursen seit der Einführung der Integrationskurse 2005 dar.
Am Nachmittag ging es dann in die Arbeitsgruppen, in denen verschiedene Aspekte der derzeitigen Integrationskursumsetzung beleuchtet wurden.
V.l.n.r.: Erwin Schindler, BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge), Sybille Laurischk, Bundestagsabgeordnete der FDP, Ute Kumpf, Bundestagsabgeordnete der SPD, Amadeus Hempel, Geschäftsführer des IBH, Lina Kary (Vertreterin der SprachkursteilnehmerInnen), Thekla Styma , Sprachenakademie Aachen (Vertreterin der Sprachkursträger)In jeder Arbeitsgruppe wurden 3 Forderungen aufgestellt, mit denen danach die Vertreter der Politik und des Bundesamts konfrontiert wurden.
Im Mittelpunkt standen dabei folgende Vorschläge:
Auch aus dem Fachpublikum kamen zahlreiche Anmerkungen zu der derzeitigen Umsetzung der Integrationskursverordnung des BAMF. Auf dem Podium waren außerdem Thekla Styma von der Sprachenakademie Aachen als Vertreterin der Sprachkursträger und Liana Kary als Vertreterin der Sprachkursteilnehmer vertreten. Frau Kary machte eindrücklich deutlich, dass bislang eine Perspektive für eine Anschlussmaßnahme fehlt, da sie mit einem B 1- Niveau keine qualifizierte Berufsausbildung beginnen kann. Frau Styma betonte in ihren Stellungnahmen insbesondere den hohen Bürokratieaufwand für die Sprachkursträger.
Sowohl der Vertreter des BAMF, Herr Schindler, als auch die beiden Bundestagsabgeordneten Frau Laurischk und Frau Kumpf nahmen zu diesen Forderungen Stellung und versprachen dem Publikum, die vorgebrachten Änderungsvorschläge zu prüfen und politisch umzusetzen.
Weitere Informationen finden Sie auf der Internetpräsenz von Pro Integration.
Bereits die Hälfte der Absolventen hat Arbeitsplatz gefunden
Am 30. Oktober 2008 strahlten die 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der ersten Studienergänzung Public Relations: Alle haben erfolgreich das 13-monatige Aufbaustudium absolviert und nahmen von Elisabeth Schiwietz, Bildungsreferentin der Otto-Benecke-Stiftung (OBS), die Zertifikate und Zeugnisse in Empfang.
Den festlichen Rahmen bildete die Abschlussfeier in der neuen Professional School der Leuphana Universität Lüneburg. Prof. Dr. Sigrid Bekmeier-Feuerhahn, verantwortlich für das Fachcurriculum der Studienergänzung PR, die die Leuphana gemeinsam mit dem IBH durchführt, beglückwünschte die Absolventen und sprach das Besondere dieser mit Bundes- und EU-Mitteln geförderten Weiterbildung an: Hier studieren hiesige und zugewanderte AkademikerInnen gemeinsam und erwerben zusätzlich interkulturelle Kompetenz. Auch Prof. Dr. Sabine Remdisch, Vizepräsidentin Lebenslanges Lernen der Leuphana Universität, betonte die hinzu gewonnenen Berufschancen in der Öffentlichkeitsarbeit vor allem für Non-Profit-Organisationen und im Stadt- und Kulturmarketing, die Schwerpunkte der Studieninhalte bildeten. Amadeus Hempel, Geschäftsführer des IBH, unterstrich, dass die neue fachliche Qualifikation gepaart mit gesundem Optimismus sicher bald zur Beschäftigung im künftigen Berufsfeld führen wird. In der Tat: Die Hälfte der Absolventen hat bereits einen Arbeitsplatz gefunden, zum Teil im Anschluss an das abschließende Praktikum.
Stimmungsvoll wurde nach der Zertifikatsübergabe noch lange gefeiert und das Buffet genossen. Unter den Gästen waren neben vielen Lehrenden auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des zweiten PR-Kurses, der am 1. Oktober 2008 gestartet ist. Die Studienergänzung PR gehört zum AQUA-Programm der OBS, die bundesweit 18 Aufbaustudiengänge in ganz unterschiedlichen Fachdisziplinen koordiniert.
Frau Prof. Sigrid Bekmeier-Feuerhahn mit AbsolventInnen der Studienergänzung
Herr Amadeus Hempel, Geschäftsführer des IBH, Frau Prof. Sigrid Bekmeier-Feuerhahn und Frau Elisabeth Schiwietz von der Otto Benecke Stiftung nach Überreichen der Zertifikate mit den frisch gebackenen PR-ReferentInnenMit nahezu 150 Gästen, darunter die MitarbeiterInnen und Vereinsmitglieder, feierte der IBH am 19. September 2008 das 15-jährige Bestehen seines Vereins. Das stimmungsvolle Jubiläumsfest fand im Auswanderermuseum BallinStadt auf der Veddel statt und rückte das Thema ‚Migration gestern und heute‘ in den Mittelpunkt. Von hier aus brachen in den Jahren 1850 bis 1939 fünf Millionen Menschen in ein neues Leben jenseits des Atlantiks auf. Heute ist Deutschland ein Einwanderungsland und der IBH konnte inzwischen fast zehntausend Zuwanderern/innen eine – vor allem sprachliche – Brücke zur beruflichen Integration bauen.
Ein Bläser-Terzett, bestehend aus IBH-Vorstand Uwe Peters, IBH-Dozent Klaus Roemer und Simone Henke, Geschäftsführerin der henke-schulungen in Stuttgart, eröffnete die Feier. Amadeus Hempel begrüßte die Gäste, hielt einen kurzen Rückblick und stimmte auf das weitere Programm des Abends ein. Grußworte langjähriger Partner und Auftraggeber des IBH folgten, darunter von Elisabeth Schiwietz von der Otto Benecke Stiftung e.V., Dr. Vera Birtsch, Leiterin der Leitstelle Integration der Hamburger Sozialbehörde, und Wolfgang Söthe vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Drei derzeitige TeilnehmerInnen und eine ehemalige Absolventin der studienvorbereitenden Integrationssprachkurse berichteten von ihren Erfahrungen und den neugewonnenen Perspektiven. Schulleiterin Beatrix Hösterey gab einen Abriss über die Entwicklung und Veränderungen im DaF-Bereich und die damit verbundenen Konsequenzen für die KursteilnehmerInnen und für die Kursstruktur des IBH.
![]() Frau Hösterey |
![]() Herr Hempel, Geschäftsführer des IBH (links), |
Nach den Reden im Foyer nutzten die Gäste die Gelegenheit, die Ausstellung der BallinStadt in Augenschein zu nehmen und durch die drei Hallen zu spazieren. Im Nachbau eines Schiffsbugs liefen anlässlich des IBH-Jubiläums Videofilme, die StudentInnen der Studienergänzung Public Relations – ein neues Angebot des IBH in Kooperation mit der Leuphana Universität Lüneburg – gedreht haben.
Hanseatisch-gesellig ging es im weiteren Verlauf des Festes zu: Man stärkte sich mit Matjes, Roastbeef, Bratkartoffeln, Roter Grütze und vertiefte sich in Gespräche – in einer rekonstruierten Halle, in der einst die Auswanderer gespeist hatten. Schließlich kam das Signal, selbst „ auf große Fahrt zu gehen“. Mit der Barkasse ‚Hamburger Deern‘ ging es vom Anleger auf der Veddel durch den Hamburger Hafen. In der klaren Nacht strahlte die Silhouette Hamburgs, leuchteten Docks und Containerschiffe. An den Landungsbrücken hieß es dann um Mitternacht ‚tschüß‘ sagen. Auf ein Neues in fünf Jahren zum 20-igsten!
Helfende KursteilnehmerInnen des IBH mit Herrn HempelWeitere Fotos von der Jubiläumsfeier finden Sie unter www.alpha-pcs.de – vielen Dank an Herrn Hans-Wilhelm Grossgart!
Bei strahlendem Sonnenschein fand das Grill- und Sommerfest der TeilnehmerInnen der Integrationskurse und der Intensivkurse des Zentrums für Aus- und Fortbildung der Hansestadt Hamburg (ZAF) beim IBH am Turnierstieg statt. Ca. 100 SprachkursteilnehmerInnen hatten zusammen mit ihren LehrerInnen viel Spaß beim Grillen, gemeinsamen Essen und Erzählen. Und ganz nebenbei wurden gelernte Vokabeln in einer praktischen Lebenssituation erprobt und neue Vokabeln gelernt!
Grillfest
„Daf integriert“ an der Universität Düsseldorf vom 22.05. – 24.05.2008
Auf dieser Tagung stellte das Thema „Integrationskurse“ erneut einen Themenschwerpunkt dar. Der Geschäftsführer des IBH, Herr Amadeus Hempel, nahm als Vertreter eines Sprachkursträgers und als FaDaF-Beiratsmitglied am 22.05. an der Podiumsdiskussion zum Thema Integrationskurse teil. Vom BAMF war Herr Thomas Langwald vertreten. Desweiteren nahmen Frau Ulrike Dimpl vom Amt für Multikulturelle Angelegenheiten der Stadt Frankfurt a.M. und Frau Petra Szablewski-Cavus (Frömig-Projkt) an der Diskussion teil. Die Veranstaltung wurde von Prof. Konrad Ehlich moderiert. Die einzelnen Beiträge versuchten aus verschiedenen Perspektiven die praktische Umsetzung der Integrationskurse zu beleuchten. Trotz einzelner Verbesserungen (Aufstockung des Stundenumfangs auf 900 Unterrichtsstunden für Spezialkurse) wurde auch auf diesem Forum noch einmal betont, dass es noch viele Optimierungswünsche sowohl seitens der MigrantInnen als auch seitens der Kommunen und Sprachkurträger gibt: beispielsweise die Erhöhung des Stundenumfangs auch für die Allgemeinkurse, den Abbau der Bürokratie für die Sprachkursträger (z.B. Fahrgeldanträge) und eine lokale kommunale Steuerung des Kursangebots.
36. Jahrestagung Deutsch als FremdspracheAnlässlich des Frauentages entstanden in den Sprachkursen des IBH zahlreiche Plakate und Collagen. Der kulturelle Vergleich machte deutlich, wie unterschiedlich dieser Tag in den einzelnen Ländern verstanden und begangen wird.
Hier einige Ausschnitte aus den Texten (im Original):
Alle Frauen aus der ganzen Welt freuen sich riesig auf den Frauentag. Es wird überall gefeiert, ob mit Champagner oder einer hausgemachten Torte. An diesem Tag werde ich für meinen Mann und meine beiden Söhne ein leckeres Essen kochen. Abwaschen muss ich nicht, da werden sie mich verwöhnen. Und einen großen Strauß Blumen bekomme ich bestimmt auch.
Jede Frau möchte am 8. März Blumen bekommen, egal von wem ....Bruder Schwester, Freundin, Sohn ... weil es ein gutes Gefühl ist, nicht vergessen worden zu sein.
KartinitagIn Indonesien ist der Internationale Frauentag unbekannt. Bei uns gibt es nur den Muttertag am 22. Dezember und den Kartinitag am 21. April.
Wer oder was ist Kartini?
Raden Adjeng Kartini wurde 1879 geboren. Sie hat sich schon früh mit feministischen Gedanken beschäftigt. Sie kämpfte für die rechtliche und soziale Verbesserung der Situation von Frauen in Indonesien. Sie hat dagegen protestiert, dass schon ganz junge Mädchen gegen ihren Willen verheiratet wurde. Schon 1901 hat sie geschrieben, dass Mädchen und Frauen nur dann unabhängig werden können, wenn sie eine gute Bildung erhalten. 1903 hat sie die erste Schule für Mädchen eröffnet. Sie ist nur 25 Jahre alt geworden, doch wird sie in Indonesien sehr verehrt und deshalb wird ihr Geburtstag am 21. April von den Frauen gefeiert.
Foto und Lebenslauf von Raden Adjeng Kartini (englisch)
Mehr Plakate und Collagen sind auf der IBH-Seite zum Frauentag zu finden.
Am 16. Januar 2008 folgte ein IBH-Integrationskurs aus Osdorf einer Einladung des Bundestagsabgeordneten Marcus Weinberg (CDU) und unternahm eine Tagesreise mit dem ICE nach Berlin in das Regierungszentrum. Die KursteilnehmerInnen wurden von Frau Hösterey (Schulleitung des IBH), Frau Rapsilber (Kursleiterin) sowie von Frau Thomsen und Herrn Söthe vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) begleitet.
Am neuen Berliner Hauptbahnhof wurde die Kursgruppe von Herrn Wehling, einem Mitarbeiter Herrn Weinbergs im Berliner Bundestagsbüro, in Empfang genommen und dann ging es in die Landesvertretung Hamburg zu einem Informationsbesuch, einer Führung und einem gemeinsamen Frühstück.
Anschließend stand der Bundesrat auf dem Programm. Dort kam die Kursgruppe in den Genuss einer ausführlichen Führung durch das Haus.
Zum Mittagessen ging es danach in das Paul-Löbe-Haus.
Den Nachmittag verbrachte die Reisegruppe im Reichstagsgebäude. Als Zuhörer durften die MigrantInnen an einer Sitzung des Parlamentes teilnehmen. Thema war die aktuelle Frage der Jugendkriminalität in Deutschland und als eine der bekannteren Abgeordneten sprach Frau Renate Künast (Bündnis 90/Die Grünen).
Daran schloss sich in der Fraktionsebene des Bundestages ein ausführliches Gespräch mit Herrn Marcus Weinberg (MdB) an, welcher sehr anschaulich die Arbeit eines Abgeordneten und den Verlauf einer typischen Arbeitswoche schilderte. So erhielt die Gruppe umfassenden Aufschluss über die Arbeit von Politikern. Bei dieser Gelegenheit konnten die KursteilnehmerInnen auch viele eigene Fragen stellen.
Abgerundet wurde der Tag durch eine virtuelle Führung durch das Reichstagsgebäude mittels Bildvortrag und einer Besichtigung der Dachterrasse und der Glaskuppel. Hier hat man nicht nur einen wundervollen Ausblick über Berlin sondern kann nach unten in den Plenarsaal schauen und den Abgeordneten bei der Arbeit zugucken.
Damit ging ein informationsreicher Tag zu Ende. Um 22.00 Uhr kam die Reisegruppe wieder in Hamburg an, zwar etwas erschöpft aber auch voller neuer Eindrücke und Erkenntnisse.
Am 12.1.2008 fand im Born-Center ein Tag der Bildung unter dem Motto „Bildung bewegt den Born“ statt, an dem sich 22 Institutionen und Einrichtungen beteiligten. Der IBH präsentierte sein Angebot an Integrationskursen des BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) in Osdorf, wo er seit 2005 Deutschkurse in den Räumen der Geschwister-Scholl-Gesamtschule durchführt. Am Stand konnten insbesondere Migrantinnen und Migranten spielerisch ihre Deutschkenntnisse testen und erhielten dafür eine kleine Überraschung.
Am 6.12.2007 besuchten der CDU-Bundestagsabgeordnete Marcus Weinberg, sein Büroleiter Wolfgang Molitor, Frau Hillenkamp Hahn, Frau Schreiber und Frau Thomsen vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und Herr Specker vom DRK in Osdorf zwei von vier Integrationskursen des IBH an der Geschwister-Scholl Gesamtschule in Osdorf. In der ersten Kursgruppe, die erst seit einigen Wochen Deutsch lernt, wurde schnell deutlich, dass gerade die Frauen den Integrationskurs als Chance sehen, die Sprache zu lernen und die deutsche Kultur kennenzulernen. Viele von ihnen sind schon seit vielen Jahren (manche schon seit 12 Jahren!) in Deutschland, konnten aber bislang aufgrund familiärer oder aufenthaltsrechtlicher Gründe noch keinen Deutschkurs besuchen.
Die zweite Kursgruppe, die sich sprachlich schon im Aufbaukurs befand, hatte einige interessante Fragen an den CDU-Politiker vorbereitet, so z.B. „Woher stammt der Bundesadler?“ und „Wie kann man die deutsche Sprache lernen, wenn man weiß, dass man vielleicht wieder abgeschoben wird?“ In einem Nachgespräch in den Räumen des DRK wurden anschließend noch einmal wichtige Aspekte angesprochen, die bei der Durchführung von Integrationskursen eine Rolle spielen.



Am 9. Oktober 2007 fand in Bergedorf die 4. „Infobörse Integration“ statt. Die Infobörse richtet sich an Bergedorfer Multiplikatoren wie Schulen, Vereine, Ämter und Behörden. Sie dient dem fachlichen Austausch, der Fortführung und Vertiefung der in Bergedorf gut funktionierenden Kooperationen. Außerdem können sich neue Projekte vorstellen.
Herr Dr. Krupp, Bezirksamtsleiter in Bergedorf und Schirmherr des Netzwerks Integration, hat die Veranstaltung eröffnet und begleitet.
Der IBH präsentierte seine Integrationskurse mit Bild- und Schriftmaterial. Fotos und ein Film, erstellt von Kursteilnehmer/innen, zogen die Aufmerksamkeit der Besucher/innen an, und viele Flyer konnten an Multiplikatoren verteilt werden. Als neues Integrationsprojekt des IBH in Kooperation mit INVIA wurde der wöchentlich stattfindende Frauenkurs mit Kinderbetreuung vorgestellt.




Am 21. August 2007 strahlte der NDR 90,3 eine Sendung über Deutschkurse für Mediziner und Medizinerinnen aus, in der Kursteilnehmerinnen und die Kursleiterin des IBH, Beatrix Hösterey, zu Wort kommen:
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