
Die meisten Migrantinnen und Migranten sind motiviert, die deutsche Sprache zu erlernen und besuchen daher die seit 1.1.2005 angebotenen Integrationskurse. Dennoch scheitern sehr viele, weil sie Schwierigkeiten erleben, die sie alleine nicht beheben können, da beispielsweise ihr bildungsferner Hintergrund ihnen das Lernen erschwert. Zum Teil aber können sie auch aus familienbezogenen Gründen oder krankheitsbedingt nicht kontinuierlich am Unterricht teilnehmen. Um sich integrieren zu können, brauchen sie wesentlich mehr individuelle Hilfen und ein intensiveres Unterrichtsangebot.
Seit Oktober 2006 unterstützt der IBH e.V. ein Projekt im Hamburger Stadtteil Osdorf, in dem Migrantinnen und Migranten durch Einzelunterricht die Möglichkeit erhalten, ihre Sprachkompetenzen auch dann zu erweitern, wenn ihre Lebensumstände gerade nicht einen kontinuierlichen Sprachkursbesuch zulassen. Dieses trifft häufig auf Schwangere, junge Mütter oder ältere Migrantinnen und Migranten zu, die dann leicht den Anschluss verpassen. Ohne zureichende Sprachkenntnisse aber können sie auch am gesellschaftlichen Leben kaum teilhaben. Zehn (ehrenamtliche) Sprachpatinnen haben sich in kurzer Zeit in diesem Projekt zusammengeschlossen, um Migrantinnen und Migranten in eben diesen Situationen zu helfen.
Wir bedanken uns herzlich bei der Preuschhof-Stiftung für die finanzielle Unterstützung für dieses Projekt!
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